Sie sind hier > Service > Häufige Fragen

Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Sie haben Fragen zu Ihren gesundheitlichen Beschwerden oder zu unserer Praxis? Hier beantworten wir Ihnen die am häufigsten gestellten Fragen. 

Wichtig: Sämtliche Antworten, Auskünfte und Angaben, die Sie hier sehen, sind keine vollwertige Diagnose und ersetzten auch keinen Arztbesuch. Daher haftet die Praxis Dr. Steeb auch in keinerlei Form für Schäden jedweder Art, die durch die hier erhaltenen Antworten entstehen.

Fragen zur Praxis

(+)(-)Thema: Ich bin gesetzlich versichert, kann ich dennoch einen Praxistermin vereinbaren?
Frage:

Ich bin gesetzlich versichert! Kann ich dennoch als Kassenpatient einen Untersuchungs- und Behandlungstermin in Ihrer Privatpraxis vereinbaren?  

Antwort:

Ich untersuche und behandele Menschen und nicht Versicherte.

Selbstverständlich können Sie auch als gesetzlich Versicherte(r), das sind ca. 20% meiner Patienten, einen Sprechstundentermin in meiner Privatpraxis vereinbaren. Sie gelten dann als sog. Selbstzahler und erhalten eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Diese Rechnung ist oft niedriger als Sie vielleicht denken. Dies hängt u.a. damit zusammen, daß diese Gebührenordnung noch aus dem Jahr 1996 stammt und seitdem kaum verändert wurde.

Je nach Fragestellung können meine Mitarbeiterinnen Ihnen eine ungefähre Größenordnung des Rechnungsbetrages für die Erstkonsultation nennen.  Sollten weitere Termine notwenig sein, erhalten Sie einen dezidierten Kostenvoranschlag und können sich dann das weitere Vorgehen in Ruhe überlegen.

Übrigens, freiwillig bei einer gesetzlichen Kasse Versicherte, sollten meine Rechnung bei Ihrer Kasse einreichen. Je nach Kassse haben Sie dann die Chance evtl. einen mehr oder weniger großen Anteil erstattet zu bekommen. 

Zuletzt aktualisiert am 19.02.2012 von Dr. med. Frank O. Steeb.

(+)(-)Thema: Ist die ganzheitliche Haltungs- und Bewegungsanalyse nur bei Kindern und Jugendlichen sinnvoll?
Frage:

Die frühzeiteige Erkennung von Fehlstatiken der Füße oder Körperfehlhaltung bei Kindern und Jugendlichen ist äusserst wichtig um Spätschäden vorzubeugen bzw. abzuschwächen! Doch lassen sich auch bei Erwachsenen noch Verbesserungen der Körperhaltung und damit Reduzierung oder Beseitigung von Beschwerden im Bewegungsapparat erzielen?

Antwort:

Auch bei Erwachsenen ist die überwiegende Mehrzahl der Beschwerden funktionell bedingt und im Binde- und/oder Muskelgewebe lokalisiert. Durch Verbesserung der Kraft und der Koordination lassen sich in den meisten Fällen erstaunliche Verbesserungen selbst in hohem Alter erzielen. Ob diese Chance beim jeweiligen Patienten besteht, kann durch eine manuelle und apparative Untersuchung leicht herausgefunden werden!

Somit ist die ganzheitliche Haltungs- und Bewegungsanalyse und dann nachfolgend auch oft eine gezielte Therapie in jedem Lebensalter durchführbar!

Zuletzt aktualisiert am 21.02.2012 von Dr. med. Frank O. Steeb.

(+)(-)Thema: Ist die Stosswellentherapie schmerzhaft?
Frage:

Die Stosswellentherapie (ESWT) wurde ja zunächst zur Zertrümmerung von Nierensteinen unter Vollnarkose durchgeführt. Nun setzen Sie die Stosswellentherapie zur Zertrümmerung von Kalkdepots z.B. in der Schulter, bei der Behandlung von nicht heildenden Knochenbrüchen, beim Fersensporn aber auch beim Tennisarm ein. Wie schmerzhaft ist diese Behandlung?

Antwort:

Ich habe in meiner Praxis zwei unterschiedliche Stosswellengeräte. Das eine ist ein hochenergetisches Gerät, mit dem ich fokussiert dh. gebündelt die Stosswellen und dann noch unter ständiger Kontrolle durch ein inline-liegendes Ultraschallgerät anwenden kann.  Diese Möglichkeit bieten die neuen viel günstigeren  Geräte nicht mehr! Dennoch möchte ich auf Grund der Möglichkeit während der Behandlung die Einstellung der Stosswellen optisch kontrollieren zu können auf dieses Gerät, trotz seiner hohen Wartungs- und Unterhaltskosten, nicht verzichten. Das zweite Gerät ist ein niedrigenergetisches Gerät, das radiale Stosswellen ungebündelt aussendet.

Beide Geräte setze ich ohne lokale Betäubung ein. Ich beginne mit einer sehr niedrigen Energiedosis und erhöhe diese nach Absprache mit dem Patienten. Nach der Behandlung geben einige Patienten eine spontane Besserung der Beschwerden an. Alle Patienten sind jedoch in der Lage, direkt nach der Behandlung  ihre alltägliche Arbeit fortzusetzen.

In jetzt 17jähriger Praxiserfahrung und Behandlung von mehreren tausend Patienten kann die Stosswellentherapie aus meiner Sicht als schonend, praktisch nebenwirkungsfrei und als Therapiemethode mit relativ hoher Erfolgsquote beurteilt werden.

    

Zuletzt aktualisiert am 21.02.2012 von Dr. med. Frank O. Steeb.

(+)(-)Thema: Worin unterscheiden sich proprioceptive Aktiveinlagen von klassischen Passiveinlagen?
Frage:

Ich trage seit Jahren Passiveinlagen und kann ohne diese nicht mehr gehen! Nun höre ich immer wieder von Bekannten und Freunden von sog. proprioceptiven oder Aktiveinlagen, wäre das eine Altenative?

 

Antwort:

Passiveinlagen zwingen zunächst einmal den Fuß in eine bessere Form. Da dies jedoch nur mit einer starren Unterstützung an bestimmten Stellen geht, bedeutet dies sofort, daß in diesem Bereich die Beweglichkeit des Fusses eingeschränkt wird. Ist dies jedoch der Fall, vergleichbar mit der Ruhigstellung durch einen Gips, bildet sich das  Muskel- und Bindegewebe, da nicht oder kaum benützt, zurück.

Dh. die Korrektur der Form geht zu Lasten der Funktion.

Das Laufen ohne Einlagen oder barfuß im Sand führt dann zu einer raschen Überforderung der Fußmuskulatur und damit Schmerzen.

Der Fuß hat über 100 Muskeln, Sehnen und Bänder, außerdem 26 Fußknochen mit vielen Gelenken. Diese wollen bewegt und belastet dh. trainiert werden. Schliesslich lastet unser ganzer Körper mit seinem Gewicht auf dieser kleinen Fläche.

Menschen, die heute noch viel barfuß laufen, haben kaum Fußprobleme. Doch die meisten Menschen  in Deutschland belasten ihre Füße heute zu wenig, sie bewegen sich zu wenig, fahren mit dem Auto, dem Aufzug, der Rolltreppe oder zwängen ihre Füße in Schuhe, die den Abrollvorgang und die natürliche Bewegung massiv behindern.....

Aktiveinlagen, hier insbesondere sensomotorische, proprioceptive  Einlagen kräftigen im Idealfall die Muskulatur und verbessern den Stand und Gang. In den meisten Fällen sind sie Passiveinlagen überlegen, da sie funktionell in unser sensomotorisches System gezielt eingreifen und damit verbessern können.

Ein amerikanischer Arzt formulierte den Spruch: "Form follows function", dh. für uns: Verbessere ich die Funktion des Fußes, folgt die Form automatisch!!!!! 

Ein chinesisches Sprichwort lautet: Wer sanft auftritt, kommt weit................

Allerdings ist nicht überall eine sensmotorische Wirkung gegeben, wo diese versprochen wird. Mein dringender Rat: Suchen Sie deshalb einen ausgewiesenen Sensomotorik-Experten auf.............  

Einlagen, die nicht das halten, was sie versprechen, füllen bei mir bereits eine ganze Schublade....   

Natürlich verordne ich auch weiterhin Passiveinlagen bei bestimmten Indikationen. Doch die Häufigkeit ist mit Entwicklung der Aktiveinlagen deutlich zurückgegangen.

Zuletzt aktualisiert am 21.02.2012 von Dr. med. Frank O. Steeb.