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Die Hüftarthrose und ihre Behandlung

Der Begriff Hüftarthrose (Coxarthrose) beschreibt alle degenerativen Erkrankungen (z. B. Knorpelabnutzung) in der Region des Hüftgelenkes. Die Ursachen für die Entstehung der Hüftarthrose sind vielfältig. Der Stuttgarter Orthopäde und Sportmediziner Dr. Steeb bietet eine umfassende Hüftarthrose-Behandlung in seiner Praxis an.

Hueftschmerz allgemein

    Anzeichen:

  • Anlaufschmerz und –Steifigkeit
  • Eingeschränkte Bewegung
  • Einschränkung der Gehstrecke
  • Belastungs- und Ruheschmerz in der Leiste, im Gesäß und/oder im Oberschenkel
  • Verkürzung eines Beines

Was ist Hüftarthrose (Coxarthrose)?

Allen Erscheinungen der Hüftarthrose ist eines gemein: die zunehmende Abnutzung des Gelenkknorpels. Das führt in der Folge zu einer Beschädigung der Gelenkstruktur, insbesondere der Gelenkkapsel, der Knochen und der Muskulatur. Die Hüftarthrose ist die häufigste Art der Arthrose überhaupt.

Typische Beschwerden sind Schmerzen in der Leistenregion und der Lendenwirbelsäule. Schmerzen nach dem Aufstehen und bei Belastung sowie eine Bewegungseinschränkung des Hüftgelenkes deuten häufig auf eine Hüftarthrose hin, z. B. beim Schuhe anziehen oder Beugen des Oberkörpers.

Mögliche Ursachen für die Hüftarthrose

In Deutschland werden pro Jahr mehr als 100.000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt. Dabei werden die wenigsten dieser Eingriffe wegen angeborener Hüftfehlbildungen notwendig. Meistens handelt es sich um die einseitige Abnutzung des Gelenkknorpels eines Hüftgelenkes. Der Grund ist oft eine über Jahrzehnte entwickelte falsche Körperhaltung durch einseitige Belastung beim Sport oder bei der Arbeit, was der Stuttgarter Orthopäde regelmäßig in seiner Praxis diagnostiziert. Auch ein unterschiedliches Abrollverhalten beider Füße oder eine funktionelle Beinlängendifferenz können Hüftarthrosen hervorrufen.

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Hüftarthrose-Behandlung

Zunächst unterscheidet der Stuttgarter Orthopäde und Sportmediziner bei der Hüftarthrose-Behandlung zwischen Prävention und Therapie bei einer fortgeschrittenen Erkrankung. Präventiv rät der Orthopäde Dr. Steeb zunächst zu einer ganzheitlichen Haltungs- und Bewegungsanalyse. Diese hilft, Fehlhaltungen und Fehlbelastungen zu erkennen und zu beseitigen. So kann der Sportmediziner aus Stuttgart die Entstehung einer Hüftarthrose oft verhindern bzw. verzögern oder dem Fortschreiten einer bereits bestehenden Hüftarthrose entgegenwirken. 

Mögliche Therapien

PRP-Therapie bei Arthrosen und Sportverletzungen

Seit vielen Jahren werden körpereigene (autologe) Substanzen zur Behandlung verschiedenster Beschwerden und Krankheiten eingesetzt. In letzter Zeit gibt es zunehmend Berichte über die positive Wirkung von thrombozytenreichem Plasma.

Triggerpunkt-Stosswellentherapie

Muskuläre Schmerzen und Muskelprobleme sowie viele sportmedizinische Probleme rühren häufig von sog. Triggerpunkten her. Grund dafür können Muskelverhärtungen oder Muskelverkürzungen sein. bMit der Triggerpunktdiagnostik und Therapie, auf der Basis der Arbeiten von Travell und Simons, ist es möglich , die Auslöser dieser Störungen - also die Triggerpunkte - zu beseitigen, indem die Triggerpunkte zunächst genau lokalisiert und dann aufgelöst werden.

Spezielle Arthrosetherapieverfahren

Die Behandlung einer Arthrose ist komplex und vielfältig. Daher bieten wir eine individuell zugeschnittene Kombinationstherapie auf der Basis einer gründlichen Diagnostik an.

Extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT)

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine Therapieform, die die Praxis für Orthopädie Dr. Steeb als einer der ersten in Baden-Württemberg 1995 etabliert hat. Damit können u.a. chronische Muskel- und Sehnenbeschwerden gebessert oder sogar beseitigt, Verkalkungen im Körper gelöst, Orangenhaut ohne Skalpell entfernt (allerdings sind je nach Schweregrad Wiederholungsbehandlungen notwendig) oder nicht heilende Knochenbrüche behandelt werden. In den letzten Jahren kamen viele neue Anwendungsgebiete, auch in anderen Fachgebieten, hinzu!

Kernspinresonanztherapie (MBST)



Der Begriff Kernspinresonanztherapie beschreibt ein Verfahren, bei dem das aus der Diagnostik bekannte Prinzip der Kernspinresonanz therapeutisch genutzt wird. Ziel der Kernspinresonanztherapie ist es, selektiv gestörte Funktionen und Zellen bzw. Zellgruppen, als Ursache der Erkrankungen, derart zu beeinflussen, daß Stoffwechselprozesse im Körper aktiviert und somit regenerative Prozesse ausgelöst werden. Zur Zeit kommt das Verfahren hauptsächlich bei degenerativen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates wie Arthrose und Osteoporose zum Einsatz. Zusätzlich können Sport- und Unfallverletzungen mit Beteiligung der Bänder und Sehnen sowie Stoffwechselstörungen der Knochen behandelt werden. Das Verfahren ist nicht invasiv, schmerzfrei und soweit bis heute bekannt ohne Nebenwirkungen. Inzwischen wurden in mehr als 30 Ländern mehr als 200000 Patienten behandelt.

Myoreflextherapie (nach Dr. Kurt Mosetter)

Die Myoreflextherapie ist ein manualmedizinisches Behandlungskonzept, welches Muskelverspannungen löst und dadurch die Beweglichkeit der Patienten verbessert und viele Beschwerden im Bewegungsapparat lindert bzw. reguliert.

Spezielle Infusionstherapie

Bei der speziellen Infusionstherapie werden, je nach Beschwerden, schmerzhemmende, entspannende, revitalisierende, stoffwechsel- und durchblutungsfördernde Substanzen direkt in die Blutbahn eingebracht.