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Arthrose

Arthrose beschreibt den Verschleiß der Knorpelschicht eines Gelenkes. Die Erkrankung ist ein schleichender Prozess und in fortgeschrittenem Stadium schmerzhaft und führt zu Bewegungseinschränkung und verminderter Belastbarkeit des Gelenkes.

Arthrose

    Anzeichen:

  • Anfangs nur Schmerzen bei stoßartigen Bewegungen (z.B. joggen, bergab gehen)
  • Später Ruheschmerz und Schmerzen in der Nacht
  • Anlaufschmerzen beim Ausführen einer Bewegung
  • Spannungsgefühle und Steifigkeit in den Gelenken
  • Abwechselnd schmerzintensive und weniger intensive Phasen

Unter Arthrose versteht man einen zunehmenden Knorpelverschleiss in den Gelenken. Der Gelenkverschleiß zieht mit der Zeit auch Knochen, Bänder, Muskeln und die Gelenkkapsel in Mitleidenschaft. Die Abnutzungserscheinungen bei Arthrose sind sehr schmerzhaft. Am häufigsten sind die Gelenke betroffen, die wir häufig beanspruchen, wie z.B. Wirbelsäule, Daumengelenke, Handgelenke, Fußgelenke, Hüftgelenke und Kniegelenke.

Arthrose an sich ist nicht heilbar. Daher ist das therapeutische Ziel die Beschwerden zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Die Wahrscheinlichkeit einer Arthroseerkrankung steigt mit dem zunehmenden Alter und wird durch Übergewicht noch zusätzlich begünstigt.

Arthrose ist die am häufigsten anzutreffende Gelenkerkrankung weltweit!

Arthrose entsteht durch eine Überbeanspruchung der Gelenkknorpel oder nach Verletzungen mit Gelenkbeteiligung. Ist der Knorpel schon vorbeschädigt, reicht schon eine alltägliche Belastung aus, um eine Arthrose zu aktivieren. Arthrose ist in der Regel eine Alterserscheinung, zum Teil erkranken aber auch Menschen in jungen Jahren z.B. im Rahmen einer rheumatischen Grunderkrankung. Die schwerwiegendsten Risiken entstehen aus einer konstanten Fehl- und Überbelastung über mehre Jahre.

Weitere Ursachen für Arthrose:

  • Vererbte Anlagen
  • Alterung, Abnutzung der Gelenke
  • Verletzungen (z.B. Kreuzbandriss) und Operationen, die falsch verheilt sind und somit eine Fehlstellung nach sich gezogen haben
  • Mehrjährige Überbelastung (Häufig bei ehemaligen Leistungssportler zu finden oder Menschen, die hart körperlich arbeiten)
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Angeborene Fehlhaltungen, die über die Jahre die Gelenke unnatürlich belasten
  • Medikamentennebenwirkung (z.B. bei Chinolonen)
  • Genetische Knorpelschwäche
  • rheumatische Erkrankungen

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Arthrose ist nicht heilbar. Ziel einer Therapie ist es daher die Schmerzen zu lindern, die Funktionalität des Gelenkes wiederherzustellen und einer Verschlimmerung der Arthroseerkrankung entgegen zu wirken. Auf Basis einer genauen  Diagnose, stellen wir eine für Sie individuell angepasste Kombinationstherapie zusammen. Mehr dazu erfahren Sie unter: Spezielle Arthrosetherapien.

Mögliche Therapien

PRP-Therapie bei Arthrosen und Sportverletzungen

Seit vielen Jahren werden körpereigene (autologe) Substanzen zur Behandlung verschiedenster Beschwerden und Krankheiten eingesetzt. In letzter Zeit gibt es zunehmend Berichte über die positive Wirkung von thrombozytenreichem Plasma.

Triggerpunkt-Stosswellentherapie

Muskuläre Schmerzen und Muskelprobleme sowie viele sportmedizinische Probleme rühren häufig von sog. Triggerpunkten her. Grund dafür können Muskelverhärtungen oder Muskelverkürzungen sein. bMit der Triggerpunktdiagnostik und Therapie, auf der Basis der Arbeiten von Travell und Simons, ist es möglich , die Auslöser dieser Störungen - also die Triggerpunkte - zu beseitigen, indem die Triggerpunkte zunächst genau lokalisiert und dann aufgelöst werden.

Spezielle Arthrosetherapieverfahren

Die Behandlung einer Arthrose ist komplex und vielfältig. Daher bieten wir eine individuell zugeschnittene Kombinationstherapie auf der Basis einer gründlichen Diagnostik an.

Extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT)

Die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) ist eine Therapieform, die die Praxis für Orthopädie Dr. Steeb als einer der ersten in Baden-Württemberg 1995 etabliert hat. Damit können u.a. chronische Muskel- und Sehnenbeschwerden gebessert oder sogar beseitigt, Verkalkungen im Körper gelöst, Orangenhaut ohne Skalpell entfernt (allerdings sind je nach Schweregrad Wiederholungsbehandlungen notwendig) oder nicht heilende Knochenbrüche behandelt werden. In den letzten Jahren kamen viele neue Anwendungsgebiete, auch in anderen Fachgebieten, hinzu!

Kernspinresonanztherapie (MBST)



Der Begriff Kernspinresonanztherapie beschreibt ein Verfahren, bei dem das aus der Diagnostik bekannte Prinzip der Kernspinresonanz therapeutisch genutzt wird. Ziel der Kernspinresonanztherapie ist es, selektiv gestörte Funktionen und Zellen bzw. Zellgruppen, als Ursache der Erkrankungen, derart zu beeinflussen, daß Stoffwechselprozesse im Körper aktiviert und somit regenerative Prozesse ausgelöst werden. Zur Zeit kommt das Verfahren hauptsächlich bei degenerativen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates wie Arthrose und Osteoporose zum Einsatz. Zusätzlich können Sport- und Unfallverletzungen mit Beteiligung der Bänder und Sehnen sowie Stoffwechselstörungen der Knochen behandelt werden. Das Verfahren ist nicht invasiv, schmerzfrei und soweit bis heute bekannt ohne Nebenwirkungen. Inzwischen wurden in mehr als 30 Ländern mehr als 200000 Patienten behandelt.

Manuelle Behandlung nach Typaldos (Faszien-Distorsions-Modell)

Das Faszien-Distorsions-Modell (FDM) ist eine medizinische Methode zur Therapie von Schmerzen und erfolgt überwiegend manuell, das heißt mittels spezifischer Handgriffe.

Spezielle Infusionstherapie

Bei der speziellen Infusionstherapie werden, je nach Beschwerden, schmerzhemmende, entspannende, revitalisierende, stoffwechsel- und durchblutungsfördernde Substanzen direkt in die Blutbahn eingebracht.