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PRP-Therapie bei Arthrosen und Sportverletzungen

Seit vielen Jahren werden körpereigene (autologe) Substanzen zur Behandlung verschiedenster Beschwerden und Krankheiten eingesetzt. In letzter Zeit gibt es zunehmend Berichte über die positive Wirkung von thrombozytenreichem Plasma.

Natürliche Behandlung ohne Verwendung von Zusatzstoffen

Als Beispiel: therapeutischer Einsatz bei Arthrose (Gelenkverschleiß):

Der Gelenkknorpel ist durch Alterung oder durch verstärkte Belastung oder entzündlichen Gelenkerkrankungen einem erhöhten Abrieb ausgesetzt. Im Rahmen dieses Gelenkverschleisses wird das sog. Interleukin-1 gebildet. Diese Substanz greift den Knorpel zusätzlich an. Unser Körper bildet als Schutz das sog. Anti-Interleukin-1, das sich an der Knorpelfläche anlagert und somit die schädliche Wirkung des Interleukin-1 blockiert. 

Seit einigen Jahren kann mit einer speziellen Methode dieser Schutzmechanismus unterstützt werden. Dazu werden die im Blutplasma vorhandenen Blutplättchen eingesetzt. Diese sind ständig im Blut vorhanden und enthalten nicht nur zahlreiche Wachstums- und Wundheilungsfaktoren, sondern auch entzündungshemmende Substanzen sog. Interleukine.   Zwei dieser Faktoren PDGF (Platelet-Derived-Growth-Factor) und TGF (Transformig growth factor) sind bei der Knorpelheilung besonders wichtig. Bei einer Verletzung oder Entzündung werden diese Wachstumsfaktoren freigesetzt, um den Heilungsprozess zu starten oder zu unterstützen.

Es kommt dadurch zu einer Reduzierung der Entzündung sowie einer besseren Durchblutung und Beweglichkeit des Gelenkes. Auch wird der Stoffwechsel der Knorpel- und Knochenzellen stimuliert. Desweiteren wurden positive Wirkungen auf Kreuzbänder, Menisci und Gelenkschleimhaut berichtet.

 

Zahlreiche Anwendungsgebiete am Bewegungsapparat

 

- Arthrose

- Tennis- / Golferarm

- Achillodynie (Achillessehnenentzündung)

- Sehnen-, Muskel-, Gelenkbeschwerden

- Knochenregeneration

- Frozen shoulder

Biologische, natürliche Behandlung

Das vom Patienten gewonne Blut wird mittels Zentrifugation speziell aufbereitet, so dass die Blutplättchen in konzentrierter Form vorliegen. Dabei konnte die bis zu 25fache Konzentration von Wachstumsfaktoren nachgewiesen werden. Danach wird dieses PRP (Plättchenreiche Plasma) in das betroffene Gelenk oder an die betroffene Sehne injiziert. Meist sind 1 -3, in seltenen Fällen auch bis zu 5 Behandlungen in wöchentlichem Abstand ausreichend.

Ziele der Therapie

Diese Therapie führt zu einer signifikanten Schmerzlinderung, einer Reduzierung der Entzündung, einer schnelleren Wundheilung und einer besseren Durchblutung des Gewebes. Die Schmerzlinderung bei Gelenken mit Knorpelschäden tritt bei dieser biologischen, natürlichen Therapie oft nach kurzer Zeit ein. Da der Patient mit seinem eigenen Blut ohne Verwendung von Zusatzstoffen behandelt wird, bestehen abgesehen von der Injektion, keinerlei Risiken oder Nebenwirkungen.